Bierrezepte

Eine Auflistung von Litzi’s Bierrezepten findet ihr hier

 

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Zum bananig-hefigen Spezial: Blutwurststrudel mit geschmortem Weißkraut

Zutaten für den Teig:

  • 250g Rösselmehl Weizenperle W 480 glatt
  • 125ml Wasser
  • ½ TL Salz
  • 1 kleines Ei
  • 1 Schuss Essig
  • 1 EL Öl
  • Öl oder Butter zum Bestreichen

Zutaten für die Fülle:

  • 400g Äpfel; geschält; in Scheiben
  • 2 EL Butter
  • 400g Blutwurst
  • 2 große Zwiebeln, blättrig geschnitten
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL getrockneter Majoran
  • 6 EL frisch geriebener Kren
  • frische Petersilie
  • flüssige Butter zum Bestreichen

Zubereitung:

Alle Zutaten gut zu einem glatten Teig verkneten. Eine Kugel formen und mit Öl bepinseln. In Frischhaltefolie wickeln, mindestens eine halbe Stunde rasten lassen.
Inzwischen die Fülle vorbereiten: Äpfel in Butter kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen, Schmalz darin erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, vom Herd nehmen. Die restlichen Zutaten mit den Äpfeln vermengen.

Ein großes Tischtuch gut mit Mehl bestäuben, den Teig ausrollen. Danach mit den Handrücken geduldig von innen nach außen zu den Tischkanten ziehen bis er sehr dünn ist. Die Fülle auf dem Strudelteig verteilen und einrollen.
Eventuell überschüssige Teigränder abschneiden, mit Hilfe des Tuches einrollen, auf ein eingeöltes Backblech legen. Mit Butter bepinseln, im vorgeheizten Backofen bei 190°C Heißluft ca. 25 Minuten backen. Mit Kren und Petersilienblätter garnieren.

Ein deftiger Blutwurststrudel mit einem fruchtigen Spezial – in diesem Fall dem “4710 Winterweisse”, welches sich hinter dem 21. Türchen des österreichischen Kalenders versteckte – was will man mehr?

 

 

Zum herben, naturtrüben Pils: Riesengarnele auf winterlichem Kraut und Rüben

Zutaten für das Kraut und die Rüben:

  • 1 kleines Spitzkraut
  • 3 Navetten
  • 1 Karotte
  • 1 gelbe Rübe
  • 1 violette Karotte (Ur-Karotte)
  • 1 Butterrübe

Zubereitung: 

Wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas paradox, ist aber super-genial!
In Knoblauch und Zitrone gebratene Riesengarnele auf “winterlichem” Kraut und Ruam (Rüben).
Rezept gibt es dafür nicht, aber eine kleine Kochanleitung.
Wichtig ist dafür mal eine richtig schöne, frische Riesengarnele (kann aber auch ein Zanderfilet oder Karpfen sein): Hauptsache FRISCHER Fisch.
Den ungewürzten Fisch in eine heiße Pfanne mit Olivenöl legen und nicht zu heiß anbraten. Nach 1/3 der Bratzeit die Mischung aus püriertem Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft und Zitronen dazu geben. Den Fisch damit übergießen und zur Seite stellen.

Bei den Rüben ist es wichtig, die geputzten und in Spalten geschnittenen Rüben in Salzwasser zu blanchieren. Im Anschluss im Eiswasser abschrecken. Wichtig: die Ur-Karotte zuletzt, da sie ordentlich Farbe abgibt.
Das Kraut kochen wir nicht ab, sondern zupfen es nur in mundgerechte Stücke.
In einer Pfanne Butter erhitzen, die Kraut und Rübenmischung dazugeben, einen Schluck Wasser, eine Prise Salz und ein kleinwenig Zucker, Deckel drauf und erhitzen. Mehrmals durchschwenken.

Die Garnele kann nach Belieben auch mit einem Fischfilet getauscht werden – das Bier sollte aber so gelassen werden! Immerhin sollte diese zugegeben paradoxe Harmonie von Fisch und dem Neufeldner Pils, welches sich hinter dem Türchen mit der Nummer 18 des AT-Kalenders versteckte, durch Nichts gestört werden! 🙂

 

 

Zum spritzig-kernigen Naturtrüben: Rotes Thai-Curry

Zutaten für das Curry:

  • 1 Kopf Pak Choi
  • 1 gelbe; rote; grüne Paprika
  • 1 Thai-Aubergine
  • 1 Peperoni
  • 1-2 Chilischoten
  • 300g Rindfleisch (alternativ Huhn, Pute oder Lamm)
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL rote Currypaste
  • 1 Glas Wasser
  • 400ml Kokosmilch
  • 1 Handvoll Zuckerschoten
  • 1 Handvoll Sojasprossen
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL Sojasoße (hell)
  • 8 Blätter Thai-Basilikum

Zubereitung:

Pak Choi putzen, Blätter ablösen und in grobe Stücke schneiden. Paprika putzen und in Stücke schneiden. Thai-Aubergine halbieren und in Scheiben schneiden. Peperoni in Ringe schneiden. Chili fein hacken. Fleisch in Scheiben schneiden.

Öl im Wok erhitzen, rote Currypaste anbraten, mit etwas Wasser ablöschen. Kokosmilch nach und nach zugeben, gut verrühren. Fleisch dazu geben, das ganze 5 Minuten garen lassen. Paprika, Möhren, Thai-Aubergine unterrühren. Zuckerschoten und Sojasprossen dazu. Bissfest garen. Zum Schluss Pak Choi unterheben.

Thai-Curry mit Fischsoße, Sojasoße und Palmzucker abschmecken. Gut verrühren. Thai-Basilikumblätter von den Stielen zupfen und dazugeben, Peperoni-Stücke untermengen. Alle Zutaten gut vermischen, eine Minute kochen lassen. Mit Chili abschmecken und mit Reis servieren.

Das pikante/scharfe Curry zum spritzigen Naturtrüb, welches sich am 14 Dezember hinter dem Türchen des deutschen Bierkalenders versteckte – eine perfekte Harmonie!

 

 

12310559_1097458796954650_3463833335946848813_nZum würzigen Zwickl: Geschmorte Lammschulter mit Polenta und Auberginensauce

Zutaten für die Auberginensauce:

  • 1 Aubergine von 250g
  • 1 Zucchini von 250g
  • Meersalz
  • Maiskeimöl zum Frittieren
  • 6g Rosmarinnadeln, fein gehackt
  • 6g Thymianblättchen, fein gehackt
  • 4g glatte Petersilienblättchen, fein gehackt
  • 90g Ofentomaten, fein gehackt
  • ½ kleine Knoblauchzehe, mit Salz zerdrückt
  • 2 EL Essiggurken, sehr fein gewürfelt
  • 8 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Aceto Balsamico
  • 2 EL Essiggurkensud
  • 1 TL Honig
  • 180ml Olivenöl
  • Cayennepfeffer

Zubereitung:
Ungeschälte Aubergine und Zucchini fein würfeln und in getrennten Schüsseln leicht ansalzen. Ca. 10 Minuten ruhen lassen, damit die Würfel Wasser ziehen. danach auf ein Tuch geben und sehr gut ausdrücken.
Öl in einem Topf auf 175°C erhitzen und die Gemüsewürfel portionsweise in einem Sieb goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abfetten und erkalten lassen. Kräuter, Ofentomaten, Knoblauch, Essiggurken, Ketchup, Aceto Balsamico, Gurkensud und Honig in einer Schüssel gut verrühren. Das Olivenöl in einem dünnen Strahl zugießen und mit einem Schneebesen unterrühren, damit die Mischung emulgieren kann und nicht gerinnt. Auberginen- und Zucchiniwürfel untermischen, alles mit Cayennepfeffer und Salz abschmecken.

Die Zubereitung der Lammschulter bleibt Jedem selbst überlassen (Rosmarin, Thymian und Knoblauch sollten hierbei jedoch nicht fehlen).

Dieses Gericht passt unter anderem wie angegossen zum Bogner Zwickl, welches sich am 10 Dezember hinter dem Türchen des österreichischen Bierkalenders verbarg! Gerne könnt Ihr dieses Gericht aber auch zu jedem anderen Zwicklbier nachkochen.

 

 

12321107_1095714900462373_6067416283784897365_nZum süßen Bock: Mohnschmarrn

Zutaten für den Mohnschmarrn:

  • 250g Topfen
  • 2 Eier
  • 30g Weizengrieß
  • 50g Zucker
  • 40g Mohn (gemahlen)
  • 1 Zitrone (unbehandelt, Schalenabrieb)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Honig

Zubereitung:
Für den Mohnschmarrn das Rohr auf 170 Grad vorheizen. Die Eier trennen und aus den Eiklar Eischnee schlagen. Alle übrigen Zutaten gut verrühren und den Eischnee unter diese Masse heben. In einer feuerfesten Pfanne die Butter und den Honig sanft erwärmen und den Teig eingießen. Etwas anbacken und dann die Pfanne ins Rohr stellen. Die Masse ca. 20 Minuten backen. Dann herausnehmen und wenden.
Auf dem Herd die Unterseite noch kurz anbacken, den Mohnschmarren mit zwei Gabeln zerpflücken, mit Staubzucker bestreuen.

Dieses süße und weihnachtliche Gericht harmonisiert perfekt mit bspw. dem hellen Bock von Ketterer, welcher sich am 6. Dezember hinter dem Türchen des deutschen Bierkalenders befand!

 

 

Zum süffigen Märzen: Adventburger

Zutaten für das Kürbisketchup:

  • 1kg Kürbisfleisch (Hokkaido- und/oder Muskatkürbis)
  • 1 große Zwiebel
  • 100ml Essig (Apfelessig)
  • 100g Zucker
  • 100g Tomatenmark
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 2 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Zitrone(n) – Schale, gerieben
  • 1 TL Butter

Zubereitung:

Wie ihr euren Burger kreiert ist eurer Fantasie überlassen, allerdings möchten wir euch das Rezept von Gerhard’s Kürbisketchup verraten, welches wirklich der „Hammer“ ist und perfekt zu einem “Adventburger” mit gebratener Hühnerbrust, Kürbisketchup, allem was man sonst noch reingeben möchte (Salat, Gurke, Tomaten, Zwiebel……) passt, dazu paasen Süßkartoffel-Pommes mit Kräuter-Knoblauchdip.  Es lässt sich auch ideal einrexen und dadurch länger haltbar machen!

Die Zwiebel klein schneiden in einem Topf anschwitzen (ohne Farbe), Zucker dazugeben leicht karamellisieren lassen. Den in Würfel geschnittenen Kürbis dazu geben, gut umrühren. Tomatenmark dazugeben, mit Essig ablöschen, die Gewürze dazu und alles bei geringer Hitze ca. 50 Minuten sehr weich dünsten.
Im Anschluss pürieren, abschmecken und einrexen oder gleich genießen.

Für die Süßkartoffel-Pommes die Süßkartoffel schälen und in grobe Spalten oder Stäbchen schneiden.
für ca. 2Stunden in kaltem Wasser einweichen, danach gut abtropfen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, mit etwas Stärkepulver bestauben (Maizena oder Kartoffelstärke, zur Not geht auch griffiges Mehl). Nun alles mit etwas Olivenöl gut abmischen, Kartoffelspalten auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und für 12 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen geben. Nach 2/3 der Backzeit einmal wenden.

Dass es perfekt mit z.B. dem Wimitzer Märzen harmonisiert, welches sich am 5 Dezember hinter dem Türchen des österreichischen Bierkalenders versteckte und dessen Geschmack nur noch unterstreicht, ist von uns garantiert 🙂